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| Über das Leonardo-Programm für lebenslanges Lernen | |||
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Was ist das Programm Lifelong Learning der EU (LLL)? |
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Das EU-Bildungsprogramm LLL fördert die europäische Dimension, unterstützt die Verwirklichung des europäischen Raums und leistet einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Qualität, Attraktivität und Zugänglichkeit der in den Mitgliedsstaaten verfügbaren Angebote. |
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Ziel des neuen Programms ist ein gemeinsamer Qualitätsrahmen für Bildung und die Durchlässigkeit der europäischen Bildungssysteme. Weitere Ziele sind die Entwicklung von Kenntnis und Verständnis der Vielfalt der europäischen Kulturen und Sprachen sowie die Unterstützung junger Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen. Nationale Klischees und Vorurteile werden überwunden, indem man Gemeinsamkeiten herausarbeitet. |
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Teilnahmeberechtigt am
EU-Bildungsprogramm sind inzwischen 31 Staaten: 27 EU-Staaten, die EWR
Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Türkei. Am 2. Oktober 2007 veröffentlichte die Europäische Kommission den neuen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte und Mobilitätsmaßnahmen. Erstmals hat die Europäische Kommission die Thematik Energie und Klimawandel in ihre Bildungsprioritäten aufgenommen. In dieser Antragsrunde (2008-2010) werden verstärkt Aktionen unterstützt, die sich mit nachhaltiger Entwicklung auseinander setzen |
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| Das Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen umfasst vier Unterprogramme: Schulbildung (Comenius), Hochschulbildung (Erasmus), Berufsaus- und Weiterbildung (Leonardo da Vinci) und Erwachsenenbildung (Grundtvig) und wird vervollständigt durch Querschnittsprogramme (politische Zusammenarbeit, Sprachenlernen, IKT, Verbreitung) sowie ein neues Programm (Jean Monnet) mit Schwerpunkt auf der europäischen Integration. | |||
| Ein leichterer Zugang für alle Personengruppen soll gewährleisten, dass auch sozial Schwache, MigrantInnen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen die Möglichkeit haben, an europaweiten Aktionen teilzunehmen. Erklärtes Ziel ist die Beteiligung von 3 Millionen SchülerInnen während der Programmlaufzeit. 13 % der Programmstruktur von LLL werden COMENIUS zugeordnet. COMENIUS zielt auf die Lehr- und Lernbedürfnisse aller an der Vorschul- und Schulbildung bis zum Ende des Sekundarbereichs II Beteiligten ab. | |||
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Förderbereiche
· Mobilität · Individuelle Schülermobilität (neu) · Schülermobilität in Projekten · L-+ehrer/Bildungspersonal, · Studienbesuche, · Assistenten, · Partnerschaften, · Comenius-Partnerschaften · Regio-Partnerschaften (neu), · Multilaterale Kooperationsprojekte · Netze. |
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| Weitere Informationen: | |||
| http://www.na-bibb.de/ | |||
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| Lifelong Learning Programme der EU, LLP 2007 - 2013 | |||
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Zum 1. Januar 2007 ist das EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen (PLL) an den Start gegangen. Mit einem Budget von fast sieben Milliarden Euro wird das bislang größte europäische Bildungsprogramm von 2007 bis 2013 den europäischen Austausch von Lehrenden und Lernenden aller Altersstufen sowie die europäische Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen fördern. Das Programm soll die bildungspolitische Zusammenarbeit in Europa unterstützen und insbesondere dazu beitragen, die Zielsetzungen der Erklärungen von Kopenhagen im Bereich der beruflichen Bildung und des Bologna-Prozesses im Hochschulbereich umzusetzen. Das PLL führt die bisherigen Programme SOKRATES und LEONARDO DA VINCI unter einem gemeinsamen Dach zusammen. Neben den 27 EU-Staaten nehmen die Türkei, Norwegen, Island und Liechtenstein am Programm teil. Auf der Basis bilateraler Abkommen können während der Laufzeit des Programms weitere Länder wie die Schweiz, Kroatien, die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien sowie die westlichen Balkanstaaten hinzukommen. Im Jahr 2007 stehen allein in Deutschland rund 87 Millionen Euro für Mobilitätsmaßnahmen und für die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen zur Verfügung. |
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Die vier tragenden Säulen des Programms
Das Aktionsprogramm im Bereich des lebenslangen Lernens ist als Dachstruktur konzipiert, die auf vier Säulen bzw. Einzelprogrammen aufbaut. Im Rahmen dieser sektoralen Programme werden Finanzhilfen für Projekte gewährt, die die länderübergreifende Mobilität von Einzelpersonen unterstützen, zum Aufbau bilateraler und multilateraler Partnerschaften beitragen oder die Qualität der Bildungsbzw. Berufsbildungssysteme steigern, beispielsweise durch die multilaterale Zusammenarbeit. |
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1. COMENIUSDas Einzelprogramm COMENIUS richtet sich in erster Linie an Schulen sowie - unter bestimmten Bedingungen - an Ausbildungseinrichtungen. Unterstützt werden unter anderem Schulpartnerschaften, die Mobilität von Schülerinnen und Schülern, Assistenzzeiten für angehende Lehrkräfte sowie die Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Während der Laufzeit des Programms sollen mindestens drei Millionen Schülerinnen und Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen. |
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| Weitere Informationen zum Einzelprogramm COMENIUS finden Sie auf der Internetseite des Pädagogischen Austauschdienstes der Kultusministerkonferenz (PAD) - Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich unter: http://www.kmk-pad.org | |||
2. ERASMUSDas Einzelprogramm ERASMUS richtet sich an Hochschulen. Unterstützt werden Auslandssemester von Studierenden, die Mobilität von Dozent(inn)en, der Informationsaustausch im Rahmen von Netzwerken sowie die Entwicklung europäischer Curricula. Neu sind europaweite Unternehmenspraktika für Studierende, die bisher im Programm LEONARDO DA VINCI gefördert wurden. Studierende können sich bei den beteiligten Hochschulen um die Förderung eines Aufenthalts an einer europäischen Hochschule oder um ein Praktikum bewerben. Bis 2013 sollen mindestens drei Millionen Studierende die Möglichkeit eines Auslandsstudiums erhalten haben. |
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| Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des DAAD – Nationale Agentur für EU-Hochschulprogramme unter: http://eu.daad.de. | |||
3. LEONARDO DA VINCILEONARDO DA VINCI ist das Einzelprogramm der Europäischen Union im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Es unterstützt die europäische Zusammenarbeit von Unternehmen, Kammern, Sozialpartnern, Berufsschulen und Bildungseinrichtungen. Hierzu zählt die Förderung von Auslandsaufenthalten von Auszubildenden bzw. Berufsschülerinnen und Berufsschülern, Arbeitnehmer(inne)n sowie von Ausbildern und Berufsschullehrer(inne)n. In sogenannten „Partnerschaften“ werden europäische Berufsbildungsthemen bearbeitet. Der europäische Transfer von erfolgreichen Konzepten und Innovationen wird in Innovationstransferprojekten gefördert. |
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| Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim BIBB unter: http://www.na-bibb.de/leonardo. | |||
4. GRUNDTVIGDas Einzelprogramm GRUNDTVIG richtet sich an alle Akteure der Erwachsenenbildung. In „Lernpartnerschaften“ werden europäische Themen der Erwachsenenbildung bearbeitet. „Multilaterale Projekte“ entwickeln Innovationen für die Erwachsenenbildung. Ein weiterer Förderschwerpunkt ist die Fortbildung von Dozenten der Erwachsenenbildung im europäischen Ausland. |
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| Mit dem Programm sollen die durch die Alterung der Bevölkerung entstehenden Bildungsherausforderungen angegangen werden. Weiterhin dient das Programm der Unterstützung von Erwachsenen, die ihr Wissen und ihre Kompetenzen ausbauen wollen. Besondere Zielgruppen des Programms sind neben älteren Menschen auch Erwachsene ohne Grundqualifikation. | |||
| Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim BIBB unter: http://www.na-bibb.de/grundtvig. | |||
5. QUERSCHNITTSPROGRAMMDie Einzelprogramme werden durch ein Querschnittsprogramm mit folgenden Schwerpunktaktivitäten ergänzt:
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| Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der Europäischen Exekutivagentur in Brüssel unter: http://eacea.ec.europa.eu/index.htm. | |||
6. STUDIENBESUCHSPROGRAMMWeiterhin zählt das Studienbesuchsprogramm zu den Aktivitäten des Querschnittsprogramms. Es ermöglicht Multiplikatoren und politischen Entscheidungsträgern aus dem gesamten Bildungsbereich an thematisch ausgerichteten Studienbesuchen in einem anderen Land teilzunehmen. |
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| Weitere Informationen zum Studienbesuchsprogramm finden Sie auf der Internetseite der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim BIBB unter Studienbesuche CEDEFOP | |||
7. JEAN MONNETDas Einzelprogramm Jean Monnet unterstützt Aktivitäten wie Lehrangebote, Forschungsvorhaben und Studien im Bereich der europäischen Integration. Das Programm soll die hohe Qualität akademischer Vorhaben an Hochschulen sichern und wissenschaftliche Fachkreise für Aspekte der europäischen Integration sensibilisieren. Mehr Informationen:: http://www.na-bibb.de/ |
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| Quelle: http://www.na-bibb.de/programm_lebenslanges_lernen_2.html | |||
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Weiter Informationen |
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http://www.na-bibb.de/ueber_das_programm_fuer_lebenslanges_lernen_178.html |
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